He
Henriette
Hungary
Juni 2026
4 Schlecht
Es ereignete sich kein tödliches Unglück.
Zunächst einmal war das Boot furchtbar schmutzig, die Bettwäsche hatte Löcher und das Besteck war unvollständig. Eine der Toiletten war undicht und tropfte trotz Reparaturversuch immer noch – wir konnten sie nicht benutzen. Die Rettungswesten saßen nicht richtig, der Rettungsring ließ sich nicht lösen. Der Motorpiepser funktionierte nicht und konnte nicht repariert werden. Das Stromkabel war gerissen. Das Motorboot war nicht richtig aufgepumpt; wie sich später herausstellte, ließ es sich gar nicht aufpumpen, da es irgendwo ein Loch hatte. Nach dem Ablegen fiel das Navigationssystem aus. Bei genauerer Untersuchung entdeckten wir ein gerissenes, durch Salz korrodiertes Kabel an der Rückseite des Garmin-Displays. Dies war vermutlich die Ursache der Fehlfunktion. Der Fehler konnte mit dem Werkzeug an Bord nicht behoben werden. Danach waren wir gezwungen, uns auf die zerrissene Karte auf dem Kartentisch zu verlassen. An dieser Stelle sei angemerkt, dass die Geräte auf dem Kartentisch für eine genaue Navigation ungeeignet sind. Es gab weder Bleistift (2B) noch Radiergummi, sodass wir unsere Route nicht aufzeichnen konnten. Während unserer Fahrt hörten wir einen lauten Knall, woraufhin der Anker samt Kette ins Meer fiel. Wir konnten das Problem provisorisch beheben, doch es kostete uns vier Stunden harte Arbeit, unsere Reise fortzusetzen. Schließlich gelang es uns, sicher in einem Yachthafen anzulegen, wo die Mechaniker der Charterfirma die Elektronik des Ankers reparierten.
Mit Google übersetzt

















































