In
Ina
Germany
September 2025
2 Sehr schlecht
Wenn man Lust auf ein kleines Abenteuer hat – und mit Abenteuer meine ich eine Mischung aus „Escape Room“ und „Fear Factor“ – dann ist dieses Boot absolut das Richtige. Die Übergabe verlief schon vielversprechend: ein älterer Herr, der weder Englisch noch Deutsch versteht, aber immerhin sehr konsequent so tat, als sei das alles völlig normal. Das Boot selbst besticht durch sein einzigartiges „Bio-Konzept“: Schimmel im Kühlschrank, in der Geschirrablage, in den Lüftern und sogar dekorativ am Dach. Wer braucht schon Sauberkeit, wenn man das ganze Boot als Petri-Schale nutzen kann? Die Gasflasche für die Heizung war leer, aber immerhin der großzügige Hinweis: „Kauft euch doch selbst eine und vielleicht bekommt ihr das Geld zurück.“ Servicewüste lässt grüßen. Die Beleuchtung? Überbewertet. Dunkelheit sorgt schließlich für mehr Abenteuerstimmung – Taschenlampenromantik inklusive. Die Kommunikation mit dem Vermieter war ebenso herzlich wie effizient: erster englischer Satz, klick, schon war das Gespräch beendet. Ein Meister der Konfliktvermeidung! Das absolute Highlight: die Bilgepumpe, die unermüdlich die ganze Nacht lief. Ein beruhigendes Brummen, das einem jederzeit klarmacht: „Keine Sorge, es kommt nur ständig Wasser ins Boot.“ Wellness pur, wie Meeresrauschen – nur mit Panikfaktor. Fazit: Wer auf Schimmel, Dunkelheit und Dauerkonzerte von Pumpen steht, ist hier goldrichtig. Für alle anderen: besser schwimmen lernen.
Alles! Finger weg von dem Boot und diesem Verleih.





























